Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Durch die Einführung der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen ist es gelungen, die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs erheblich zu verringern. Trotzdem erkranken in Deutschland jährlich ca. 6500 Frauen an diesem bösartigen Tumor und 1700 davon sterben. Leider nehmen nur die Hälfte der Frauen regelmäßig an dieser wichtigen Untersuchung teil.

Voraussetzung für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses ist u.a. die andauernde Infektion mit krebserregenden  Humanen Papillomaviren (HPV). Etwa 80% aller Frauen infizieren sich im Laufe des Lebens mit HPV. Versagt das Immunsystem, verbleibt die Infektion im Körper.

Durch die neue Impfung bei Mädchen und jungen Frauen ist es möglich, die Infektion zu vermeiden und das Risiko für das Auftreten eines Gebärmutterhalskrebses zu senken.

Leider herrscht in Deutschland infolge mangelnder und falscher Aufklärung eine zunehmende "Impfmüdigkeit".

Ich kann nur empfehlen, alle Möglichkeiten jeglicher Impfungen zu nutzen, denn Impfungen sind die beste Methode das Immunsystem anzuregen, körpereigene Abwehrstoffe gegen Krankheiten zu bilden, bevor sie zum Ausbruch kommen.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Sprechstunde.

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